"Der Kontakt von Kindern mit sozialen Netzwerken erzeugt viele Risiken für sie": Eulises Domínguez

Erstellt von José Ríos Mercado |

Im Rahmen des Vortrags ‘Netzwerkenbenutz und andere Technologien’ sagte der Psychologe der Universidad del Norte, Eulises Domínguez, daß Kinder aufgrund der Technik zunehmend die Fähigkeit verlieren, mit anderen in körperlichen Kontakt zu treten. Domínguez wies auch darauf hin, daß es viele Risiken gibt, denen Minderjährige durch ihren Kontakt mit sozialen Netzwerken ausgesetzt sind.

"Pornografie, Gewalt, Kontakt mit Pädophilen, Sucht, gefährliche Freundschaften, unzureichende Informationen und vieles mehr sind die Risiken, denen unsere Kinder ausgesetzt sind. Daher ist es wichtig, den Blickkontakt mit ihnen zu halten, um jede Situation, die sie betreffen könnte, rechtzeitig erkennen zu können", sagte der Psychologe. 

Eulises Domínguez sagte, daß, wenn Eltern ihren Kindern die Technologie wegnehmen, es das Abstinenzsyndrom erzeugt, das den Grad der Abhängigkeit der Kinder von ihr bestimmt. Er wies auch darauf hin, daß Sucht mit Persönlichkeitsmerkmalen zusammenhängt.

"Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch treten häufiger auf, weil Pornografie übermäßig verbreitet ist. Es ist sehr einfach für uns als Eltern, die Technologie unserer Kinder zu kontrollieren, aber das Schwierige ist, die Kommunikation mit ihnen zu stärken; dort müssen wir unsere Bemühungen konzentrieren", sagte Domínguez. 

Schließlich bezog der Psychologe auch auf den Grooming Prozess (Verführung im Netz), durch den der Angreifer mit dem Kind spricht, wie es angesprochen werden möchte, eine Situation, die mit dem Verlieben des Kindes und der Belastung des Kindes durch alle Arten von Verletzungen endet. Dieser Vortrag ist Teil der Initiative Familienschule des Elternrates der Deutschen Schule Barranquilla.

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